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MY WORLD - ONE WORLD?!

My world - one world?!

Veröffentlicht am: 28. Januar 2011
My world - one world?!

My world – one world?! – Jugendliche aus aller Welt zeigen Einsatz

Am Samstag, den 22. Januar 2011, war es wieder einmal soweit. Zum 6. Mal schon fand das Don Bosco Forum, das von Don Bosco Mission und Jugend Dritte Welt organisiert wird, in Bonn statt. Diesmal stand es unter dem Motto „EinSatz für junge Menschen“. Eingeladen waren alle, die sich für die weltweite Arbeit der Salesianer Don Boscos interessieren.
Doch diesmal war alles ein bisschen anders. Denn gleichzeitig fand eine Jugendkonferenz mit 31 Jugendlichen aus aller Welt statt. Sie hatten sich schon eine Woche vorher getroffen, um darüber zu diskutieren, wie man Jugendliche dazu bekommt, sich für andere einzusetzen. Und dafür hatten einige einen ziemlich langen Weg auf sich genommen. Die Teilnehmer/-innen kamen unter anderem aus Ghana, der Mongolei, Äthiopien, Polen, Spanien, Malta, von den Philippinen und auch aus Deutschland.
Dass es diesmal noch lebendiger als sonst werden würde, merkten die Anwesenden spätestens, als plötzliche gellende Schreie und Trommelklänge durch den Raum halten, so dass man kurzzeitig vergessen hatte, wo man eigentlich war.
Aus allen Ecken des Raumes kamen die Jugendlichen auf die Bühne, um sich sowohl auf ihrer eigenen Sprache als auch auf Deutsch kurz vorzustellen. Alle von ihnen engagieren sich ehrenamtlich in Einrichtungen der Salesianer Don Boscos in ihrem Heimatland. Eine Teilnehmerin aus der Mongolei arbeitet beispielsweise als Englischlehrerin in einer Don Bosco Schule und ein Teilnehmer aus Indien setzt sich gegen Kinderarbeit ein.
Anschließend zeigten die Jugendlichen in einer Präsentation, womit sie sich in der Woche beschäftigt hatten. Dabei kam natürlich nicht zu kurz, etwas gemeinsam zu unternehmen. Dazu gehörte auch Schlittschuhfahren, was für so manche eine ganz neue Erfahrung bedeutete.
Danach musste das Publikum zeigen, was es so über die Länder der Jugendlichen wusste, beispielsweise ob es wirklich die Belgier waren, die die Pommes erfunden haben.
Die Jugendlichen beendeten das Programm, indem sie traditionelle Tänze aus ihrem jeweiligen Land vorführten und sangen. Als am Ende alle 31 Teilnehmer auf der Bühne gemeinsam tanzten, wurde es zwar etwas voll, aber besser konnten sie wohl nicht zeigen, dass my world one world is.

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