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FREIWILLIGE WERDEN ZU SUPERHELDEN – TRAININGSKURS ZUM PROJEKTMANAGEMENT

Freiwillige werden zu Superhelden – Trainingskurs zum Projektmanagement

Veröffentlicht am: 02. Mai 2013
Freiwillige werden zu Superhelden – Trainingskurs zum Projektmanagement

20 junge Freiwillige aus zehn verschiedenen Nationen, die alle in ihrer Don Bosco Einrichtung im Heimatland aktiv sind, wurden von 31. März bis 07. April im „Salesjani“ in Sliema, Malta dafür fit gemacht, ihre Ideen für soziale Projekte umzusetzen. Unter dem Motto „Transforming Voluntarism into Social Entrepreneurship“ (auf Deutsch: „Freiwilligenarbeit umwandeln in soziale Unternehmerschaft“) haben die TeilnehmerInnen gelernt, wie ein Projekt initiiert wird, welches eine Lösung für die Probleme der heutigen Jugend in Europa bieten soll.

Was macht einen sozialen Unternehmer aus? Wie kommt man zu kreativen Ideen und wie werden diese mit den verfügbaren Ressourcen umgesetzt? Wie wird ein Finanzplan aufgestellt? Wie arbeitet man im Geiste Don Boscos? Mit diesen und anderen Fragen haben sich die 20 jungen Menschen sowie die drei Trainer aus Belgien und Deutschland sieben Tage lang intensiv beschäftigt. Die arbeitsintensive, aber auch spannende und aktive Woche beinhaltete Einheiten, wo die TeilnehmerInnen ein Produkt gestalten und ein Werbevideo drehten. Die Gastgeber aus Malta brachten dazu den südeuropäischen Inselstaat sowie ihre Kultur nahe.

Organisiert wurde das Training vom europaweiten „Don Bosco Youth Net“ mit den teilnehmenden Partnerorganisationen aus Österreich, Belgien, Deutschland, Polen, Tschechien, Slowenien, Italien, Spanien, UK und dem Gastgeberland Malta. Die finanzielle Unterstützung lieferte „Jugend in Aktion“, ein Programm der Europäischen Union, das Jugendliche, die sich für ein solidarisches, junges Europa einsetzen wollen, durch Zuschüsse unterstützt. An dieses Programm wenden sich die angehenden sozialen Aktivisten auch, um ihre Projektideen finanziell bestätigt zu bekommen. Deshalb nutzten die TeilnehmerInnen des Trainings einen ganzen Tag, um einen Antrag für „Jugend in Aktion“ zu schreiben und das geplante Projekt so genau wie möglich darzustellen.

Die Tage haben jedem einzelnen die nötigen Kompetenzen vermittelt sowie gezeigt, welche Fähig- und Fertigkeiten in ihm stecken. Dazu wurden in der Gruppe Kontakte für eine mögliche Zusammenarbeit geknüpft. So sind schon in der Trainingswoche gemeinsam Planungen entstanden für ein Jugendheim in Slowenien, für eine dreiwöchige internationale Jugendbegegnung mit Zirkusprogramm, ein nationenübergreifendes Jugendfestival, ein Trainingsprogramm für Freiwillige in Spanien, die sich aktiv für Flüchtlinge einsetzen wollen oder eine Jugendbegegnung auf einer Farm. Alle diese entstandenen Ideen haben durchaus Potenzial, um auf lokaler Ebene umgesetzt zu werden. So konnten die TeilnehmerInnen mit vielen Eindrücken im Gepäck zu ihren Heimatorganisationen zurückkehren, um mit neuer Motivation aktiv zu werden.

Anna-Lena Kahmann

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