News

DON BOSCO GEHT UNTER DIE HAUT

Don Bosco geht unter die Haut

Veröffentlicht am: 04. Februar 2010
Don Bosco geht unter die Haut

„Don Bosco geht unter die Haut“

Das findet auch Heribert Beckmann, ein junger Auszubildender, der sich das Come To Bosco Logo (siehe Bild) auf seinen Oberarm stechen ließ.
Das Come To Bosco Logo gibt es auch als Abziehtattoo, warum sich also das Logo richtig tätowieren lassen?
Pater Kusterer hat ihn gefragt, warum er Schmerzen und Kosten auf sich nahm und Come To Bosco ihn lebenslänglich begleiten soll.

E Hallo Heribert, toll, dass Du bereit bist, uns ein paar Fragen zu beantworten.
H Null Problemo, das mach ich doch gerne!

E Auf Deinem linken Oberarm hast Du ein riesiges Tattoo, das Logo der Jugendbewe-
gung „Come to Bosco“, die im Jahr 2009 in Turin entstanden ist. Du warst aber
während des Jubiläumsjahres der Salesianer Don Boscos 2009 gar nicht in der
Heimat Don Boscos bei dem großen Treffen dabei.
H Das ist richtig. Ich konnte beruflich damals nicht, sonst wäre ich ganz bestimmt mit der
Stuttgarter Gruppe mitgefahren.

E Was machst Du beruflich?
H Ich mache gerade eine Ausbildung zum Altenpfleger.

E Es gab in dem Jubiläumsjahr der Salesianer „Aufklebetattoos“ für Kinder und Ju-
gendliche, speziell für die Bewegung „Come to Bosco“. Du hast Dir dieses große
Logo als echtes Tattoo direkt auf den Arm stechen lassen. Warum?
H Ich habe 6 Jahre meines Lebens bei den Salesianern Don Boscos verbracht. Don Bosco
selbst hat mich fasziniert, aber auch die Gemeinschaft zwischen den Jugendlichen und den
Patres. Die fand und finde ich ganz toll. Mein Leben wäre sicherlich ganz anders verlau-
fen, hätte ich diesen „Club“ nicht kennen gelernt. Das hat mir wesentlich geholfen meinen
Schulabschluss zu machen und eine erste Berufsausbildung abzuschließen. Ich muss
sagen, die sind mir richtig in den Hintern getreten!

E War das so ein Schnellschuss von Dir, also so eine spontane Idee, oder hast Du Dir
das lange und genau vorher überlegt? So ein Tattoo hat man ja ein ganzes Leben!
H Nein, das war kein Schnellentschluss. Ich habe mir das längere Zeit überlegt, mich
tätowieren zu lassen. Das war keine Idee von heute auf morgen.

E Was sagt Deine Freundin Christin dazu?
H Die findet es toll. Sie weiß ja, dass diese Tätowierung eine ganz besondere Bedeutung für
mich hat. Schließlich hat sie ja auch schon seit Jahren Kontakt zu den Salesianern, und sie
trägt einen silbernen Anhänger von Don Bosco.

E Dieses Bild ist ja ziemlich groß. War das sehr teuer und hat es weh getan?
H Über Geld spricht man nicht, es hielt sich in finanziellen Grenzen. Weh getan hat es
gar nicht. Ein Indianer kennt ja keinen Schmerz Nur das Geräusch der Maschine war
unangenehm. Stell dir vor, der Künstler hat 9 Nadeln zum Stechen gebraucht!

E Was sagst Du Deinen Kumpels, wenn die im Schwimmbad fragen, was das bedeutet?
H Ich erzähl meinen Kumpels von Don Bosco und wie er sich für die Jugend eingesetzt hat.
Eben das, was mich an ihm so fasziniert.

E Wenn ich das richtig sehe, bist Du eine lebendige Litfasäule mit Werbung für Don
Bosco und die Jugend?
H Nein, für mich hat diese Tätowierung wirklich eine ganz besondere, persönliche Bedeu-
tung. Das hat direkt nichts mit Werbung zu tun. Aber andere dürfen natürlich sehen, dass
ich zu Don Bosco gehöre.

E Bist Du bei den Salesianern Don Boscos in Stuttgart auch in der Jugendarbeit engagiert?
H Ja, bin ich!

E Was machst Du da ganz konkret?
H Ich helfe den Salesianern, wenn sie Feste organisieren und feiern. Zum Beispiel bei den
„Come to Bosco Partys“, bei organisatorischen Aufgaben und vielen anderen Dingen.
Auch beim Aufbau für die Stadtjugendgottesdienste bin ich gerne dabei mache ich gerne
mit..

E Noch eine letzte Frage: Bringt Dir das auch ganz persönlich etwas?
H Die Gemeinschaft mit den Patres und den anderen Jugendlichen ist mir wichtig. Man
findet eine sinnvolle Aufgabe und man gammelt nicht auf der Straße herum. Klaro, beim
Feiern bin ich doch immer dabei!

E Echt stark Heribert. Viel Erfolg bei deinem Job, die Message von Don Bosco den
Jugendlichen von heute rüberzubringen. Danke, dass Du dir für das Interview Zeit
genommen hast.

Das Interview mit Heribert Beckmann führte P. Ernst Kusterer, die Bilder schoss P. Grzegorz Gugala.

zurück zur Übersicht