Don Bosco



DonBosco
seine Idee und sein Leben

Don Bosco - ein echter Freund

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Hast du schon mal von einem Priester gehört, der zaubern kann, Akrobatikkunststücke vorführt und dazu noch schneidern kann? Spaß haben mit einem von der Kirche – für viele unvorstellbar.

Don Bosco , der 1815 in der Nähe Turins in Italien geboren wurde, war anders, aber genau deswegen kam er bei den Jugendlichen so gut an und konnte ihnen helfen.
Denn Don Bosco hatte ein Ziel, er wollte zu einem echten Freund von Jugendlichen werden, die Hilfe brauchten, egal, ob sie wegen Diebstahl im Gefängnis saßen, arm waren, keine Arbeit hatten oder nicht lesen und schreiben konnten.

Don Bosco hatte keine Angst vor den Jugendlichen oder den Armutsvierteln von Turin, in denen sie damals hausten. Dabei war Don Bosco eins immer sehr wichtig: Spaß haben und fröhlich sein, dann klappen Arbeiten und Lernen auch direkt viel besser.

Don Boscos Lebenstraum

Die Idee Priester zu werden, hat Don Bosco schon früh. Seine Mutter betet viel mit ihm und eines Tages hat er einen Traum, der ihn nicht mehr loslässt. Im Traum sieht er, wie sich eine Gruppe von Jungs prügelt. Als er kampfbereit dazwischen gehen will, hört er plötzlich eine Stimme: „Nicht mit Schlägen, sondern mit Güte und Liebe wirst du sie zu Freunden gewinnen.“ Er nimmt den Traum als Zeichen dafür, dass der Beruf des Priesters der richtige für ihn ist. Mit 26 Jahren wird er zum Priester geweiht und kommt nach Turin.

Dort leben viele Jugendliche auf der Straße anstatt zur Schule zu gehen. Andere sitzen im Gefängnis, weil sie Essen gestohlen haben. Sie haben niemanden, der sich um sie kümmert. Don Bosco entscheidet, dass es so nicht weitergehen kann. Er will helfen und diesen ausgegrenzten Jugendlichen Hoffnung geben.
Don Bosco sucht Lehrstellen und Jobs für die Jugendlichen. Mit den Arbeitgebern handelt er aus, dass sie die Jugendlichen gerecht bezahlen und sie nicht schlagen dürfen, wie es in vielen Betrieben damals üblich war.
Don Bosco unterrichtet die Jugendlichen in Lesen, Schreiben, Rechnen aber auch Spaß und Freizeit kommen nicht zu kurz. Nebenbei bemüht sich Don Bosco, den Jugendlichen Gott näherzubringen. Er möchte, dass sie den Glauben an Gott und das Beten nicht als langweilige Pflicht ansehen. Don Bosco zeigt den Jugendlichen, dass der Glaube einem in vielen schwierigen Situationen im Leben weiterhelfen kann.

Ein Haus für Jugendliche

1846 kommen bereits 400 Jugendliche jeden Tag zu Don Bosco und so langsam wird es eng. Deswegen muss ein neues Haus her. Da aber niemand so viele Kinder und Jugendliche aufnehmen will, zieht Don Bosco mit seiner Gruppe in einen runtergekommenen Schuppen, den sie zusammen renovieren. Dort entsteht das erste sogenannte Oratorium. Heute würde man dazu Jugendtreff sagen. Don Bosco richtet Werkstätten und eine Schule ein. Endlich kann er den Jugendlichen einen Platz zum Schlafen bieten.

Don Boscos Idee wächst

1859 gründet er den Orden der Salesianer Don Boscos. Die Ordensmitglieder sind Männer, die Don Bosco während seiner Arbeit kennengelernt hat. Sie legen das Versprechen ab, ihr ganzes Leben lang für die Idee Don Boscos zu arbeiten und Jugendlichen zu helfen.
Danach geht alles ganz schnell. Plötzlich ist Don Bosco ein weltweiter Star. Er eröffnet auch in anderen Ländern Europas und in Südamerika Orte für Jugendliche zum Lernen und Spielen. Überall begrüßen ihn die Menschen fröhlich, wollen ihm helfen und spenden.
Als Don Bosco 1888 stirbt, gibt es bereits 60 Niederlassungen der Salesianer. 1934 wird Don Bosco dann heilig gesprochen.

Mit Don Boscos Tod ist sein Wunsch, Jugendlichen zu helfen nicht verschwunden. 16000 Männer, die zu dem Orden der Salesianer Don Boscos gehören, arbeiten weltweit dafür, dass es Jugendlichen, die keine Chance haben, besser geht, sie einen Job finden und zur Schule gehen können.
Auch heute noch ist Don Bosco bekannt wie ein Filmstar, der für jede Menge Action steht.

Weltweit

16.000 Salesianer, 14.500 Don Bosco Schwestern, verteilt über 130 Länder dieser Welt - sie alle arbeiten jeden Tag für und mit Jugendlichen.
Ob Schulen, Jugendherbergen, Freizeit- und Bildungsangebote, Ferienfreizeiten, Zeltlager, Jugendmessen in Deutschland oder in aller Welt – die Arbeit der Salesianer ist ein bunter Mix, der sich in wenigen Sätzen nicht beschreiben lässt.
Hier findest du einige Seiten, die dir einen Überblick über die Arbeit der Salesianer geben. Viel Spaß beim Durchklicken:

Auf http://www.donboscoyouth.net/ gibt es zahlreiche Informationen über die Arbeit und Aktivitäten von und für Jugendliche weltweit. Von Events über Hintergrundinfos bis zu Adressen, in welchem Land ihr wo in einer Einrichtung der Salesianer Don Boscos übernachten könnt, gibt diese Seite Antworten auf fast alle Fragen.Don Bosco Youhtnet ist ein Netzwerk für Jugendbüros und Organisationen der Salesianer Don Boscos in 13 europäischen Ländern.Mit Hilfe des Netzwerkes können Austausche, Besuche von Projekten in anderen Ländern oder Seminare zum Thema Jugendarbeit organisiert werden.

Auf der deutschen Hauptseite der Salesianer Don Boscos erfahrt ihr alles rund um den Orden der Salesier Don Boscos, seine Arbeit und Einrichtungen in Deutschland, über die Salesianer und Don Bosco selbst, Neuigkeiten und anstehende Events und noch viele weitere Links und Infos über alles rund um Don Bosco http://www.donbosco.de

Auf der Seite der Don Bosco Schwestern könnt ihr euch über die Geschichte ihres Ordens und ihre Arbeit informieren http://www.donboscoschwestern.de

Was ist das eigentlich „Berufung“? Wie leben die Salesianer Don Boscos? Warum sind sie Salesianer geworden? Was bedeutet es, als Salesianer zu leben und wie wird man überhaupt Salesianer?Antworten auf diese Fragen und viele weitere spannende Infos findet ihr hier: http://www.berufung.donbosco.de/

Bruder Lothar ist ein Salesianer Don Boscos, der es zu seiner Lebensaufgabe gemacht hat, den Straßenkindern von Sierra Leone zu helfen. Auf seiner Internetseite erklärt er, warum er dieses Leben gewählt hat. Neben einem Film über den Alltag der Jungs in einer Don Bosco Einrichtung gibt es auch Infos über das Land und über das Projekt: http://www.bruderlothar.de

Die Don Bosco Mission in Bonn organisiert die weltweiten Hilfsprojekte der Salesianer Don Boscos und sammelt Spenden. Auf der Seite erfahrt ihr alles rund um die Projekte in 132 Ländern dieser Welt http://www.donboscomission.de/

www.strassenkinder.de ist eine Plattform für alle, die mit Straßenkindern weltweit arbeiten oder sich für dieses Thema interessieren. Es gibt viele Informationen, Daten und Fakten über das Leben von Kindern auf der Straße. Neben der Möglichkeit, einen eigenen Blog zu schreiben und beispielsweise über Aktionen für Straßenkinder zu berichten, gibt es auch die Gelegenheit, die Erlebnisse der aktuellen Volontäre, die in Einrichtungen der Salesianer Don Boscos arbeiten, anhand ihrer Blogs mitzuverfolgen.

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